Vertrieb: +49‍ 208‍ 4952-380 | Technik: +49‍ 208‍ 4952-390

Glossar

Optisches Funktionsprinzip

Ein optoelektronischer Sensor reagiert auf die Änderung der Lichtmenge, die er empfängt. Alle Sensoren in diesem Katalog sind Kompaktgeräte, das heißt, Optik, Verstärkerelektronik und Schaltausgang sind in einem Gehäuse vereinigt. Ein Lichtstrahl wird vom Sender ausgesandt und von dem zu erfassenden Objekt entweder unterbrochen (Einweglichtschranke) oder zum Empfänger zurückreflektiert (Reflexionslichtschranke und Reflexionslichttaster). Die Änderung der empfangenen Intensität wird vom Sensor erfasst und der Schaltausgang entsprechend betätigt. Um Beeinflussungen durch Umgebungslicht zu verhindern, kommt grundsätzlich nur moduliertes Licht zum Einsatz.

Funktionsreserve

Die Funktionsreserve gibt an, wieviel Licht ein Sensor unter bestimmten Bedingungen empfängt. Dieser Wert wird mit der Lichtmenge verglichen, die der Sensor zum Schalten benötigt. Funktionsreserve 1 bedeutet, dass die Lichtmenge gerade einmal ausreicht, damit der Sensor arbeitet; Funktionsreserve 50 bedeutet, dass der Sensor 50 mal mehr Licht empfängt, als zu einer einwandfreien Funktion nötig wäre. In einer völlig sauberen Umgebung ist eine Funktionsreserve von 1,5 ausreichend, um bei leichter Dejustage des Sensors oder allmählichem Altern der LED eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Wenn zu befürchten ist, dass die Linsen oder der optische Strahlengang durch Staub, Rauch oder Nebel verschmutzt werden, muss die Funktionsreserve größer als 1,5 sein. Alle angegebenen Werte für Reichweiten optischer Sensoren beziehen sich auf die Funktionsreserve 1.

Land wählen

Turck Deutschland

Deutsch | English

Turck weltweit